27.06.2024 | BJÖRN BAYARD

Digital Asset Management (DAM) hat die Aufgabe, unstrukturierte Daten wie Bilder, Videos, Präsentationen, Grafiken, Etiketten, Logos und andere Medien zu verwalten, zu pflegen und allen relevanten Datenempfängern bereitzustellen. Das kann der Online-Shop sein, Handelspartner wie Einzelhändler oder Online-Marktplätze oder auch das Global Data Synchronisation Network (GDSN).

Um die digitalen Inhalte zu strukturieren, bieten DAM-Lösungen die Möglichkeit, über Metadaten und Schlagworte ein sinnvolles Ordnungssystem aufzubauen, das die Vernetzung der Medien mit den dazugehörigen Produktdaten im Produktinformationsmanagement (PIM) erleichtert.

Welche Medieninhalte werden im DAM gepflegt?

Grundsätzlich ist es die Aufgabe von DAM, jede Art von Medieninhalt zu verwalten. In der Praxis gehören hierzu insbesondere im Kontext von Industrie und Handel:

  • Ob Produktbilder oder Unternehmensfotos: Bilder gehören zu den wichtigsten Elementen der Markenkommunikation. Sie schaffen Aufmerksamkeit und transportieren über den visuellen Kanal sehr effektiv die wichtigsten Werte eines Unternehmens. Beispielsweise lässt sich an der Produktdarstellung einer Marke schnell erkennen, mit welchen Eigenschaften sie sich identifizieren will. Das kann Qualität sein oder Eleganz, Coolness oder Vertrauenswürdigkeit – die Macht der Bildsprache ist insbesondere dank visuell fokussierten Absatzkanälen wie Instagram oder Shop-Umgebungen unumstößlich.
  • Neben Produktfotos wird auch Videomaterial immer wichtiger. Im Online-Shop nutzen schon viele Hersteller die Möglichkeit, kurze Produktvideos wie einen Catwalk zu zeigen und damit noch mehr Informationen zum Aussehen und zum Material des Produkts zu transportieren. Zudem nutzen viele Hersteller und auch Händler Plattformen wie YouTube, um ihre Marke aufzubauen, Kunden zu informieren und Unternehmensneuigkeiten zu kommunizieren.
  • CI/CD-Elemente. Jeder Absatzkanal muss wenn möglich an eine einheitliche Markenkommunikation angepasst werden und damit die Wiedererkennung der Marke fördern. Selbst Drittanbieterplattformen wie Amazon oder MediaMarkt bieten im Rahmen von Enhanced Content die Möglichkeit, die Produktdetailseiten nach den eigenen CI-Regeln zu gestalten. Damit wichtige Elemente wie Logos, Grafiken und Schaubilder zentral verfügbar sind, werden auch sie im DAM-System vorgehalten.
  • Für bestimmte Produkte wie zum Beispiel Lebensmittel ist es wichtig, auch die Etiketten in die zentrale Verwaltung relevanter Medien einzubinden. So gelten insbesondere im Datenaustausch zwischen Industrie und Handel im Kontext des GS1 GDSN strikte Regeln für die Verfügbarkeit und Qualität der Etiketten und Lebensmittelkennzeich-nungen. Für Hersteller bedeutet das, dass nur Produkte in den Handel gelangen, die diese Informationen auch bereitstellen. Entsprechend unterstützt ein DAM-System die zentrale Pflege dieser essenziellen Informationen und Inhalte.

Daneben gibt es noch weitere Inhalte wie Präsentationen oder Gebrauchsanweisungen, die in einem DAM-System vorgehalten werden können.

Welche Medieninhalte werden im DAM gepflegt?

Grundsätzlich ist es die Aufgabe von DAM, jede Art von Medieninhalt zu verwalten. In der Praxis gehören hierzu insbesondere im Kontext von Industrie und Handel:

  • Ob Produktbilder oder Unternehmensfotos: Bilder gehören zu den wichtigsten Elementen der Markenkommunikation. Sie schaffen Aufmerksamkeit und transportieren über den visuellen Kanal sehr effektiv die wichtigsten Werte eines Unternehmens. Beispielsweise lässt sich an der Produktdarstellung einer Marke schnell erkennen, mit welchen Eigenschaften sie sich identifizieren will. Das kann Qualität sein oder Eleganz, Coolness oder Vertrauenswürdigkeit – die Macht der Bildsprache ist insbesondere dank visuell fokussierten Absatzkanälen wie Instagram oder Shop-Umgebungen unumstößlich.
  • Neben Produktfotos wird auch Videomaterial immer wichtiger. Im Online-Shop nutzen schon viele Hersteller die Möglichkeit, kurze Produktvideos wie einen Catwalk zu zeigen und damit noch mehr Informationen zum Aussehen und zum Material des Produkts zu transportieren. Zudem nutzen viele Hersteller und auch Händler Plattformen wie YouTube, um ihre Marke aufzubauen, Kunden zu informieren und Unternehmensneuigkeiten zu kommunizieren.
  • CI/CD-Elemente. Jeder Absatzkanal muss wenn möglich an eine einheitliche Markenkommunikation angepasst werden und damit die Wiedererkennung der Marke fördern. Selbst Drittanbieterplattformen wie Amazon oder MediaMarkt bieten im Rahmen von Enhanced Content die Möglichkeit, die Produktdetailseiten nach den eigenen CI-Regeln zu gestalten. Damit wichtige Elemente wie Logos, Grafiken und Schaubilder zentral verfügbar sind, werden auch sie im DAM-System vorgehalten.
  • Für bestimmte Produkte wie zum Beispiel Lebensmittel ist es wichtig, auch die Etiketten in die zentrale Verwaltung relevanter Medien einzubinden. So gelten insbesondere im Datenaustausch zwischen Industrie und Handel im Kontext des GS1 GDSN strikte Regeln für die Verfügbarkeit und Qualität der Etiketten und Lebensmittelkennzeich-nungen. Für Hersteller bedeutet das, dass nur Produkte in den Handel gelangen, die diese Informationen auch bereitstellen. Entsprechend unterstützt ein DAM-System die zentrale Pflege dieser essenziellen Informationen und Inhalte.Daneben gibt es noch weitere Inhalte wie Präsentationen oder Gebrauchsanweisungen, die in einem DAM-System vorgehalten werden können.

Product Content ist das Fundament jeder Produktkommunikation

Damit wird klar, dass DAM ein wesentlicher Bestandteil für jede Produktbotschaft ist. Product Content besteht immer aus den Elementen Daten und Medien und bedient damit jede Ebene des Informationsbedürfnisses von potenziellen Kunden. Für effektive Marketingprozesse braucht es eine entsprechende enge Verzahnung der Disziplinen PIM und DAM. Das kann einerseits durch eine sorgfältige Integration dedizierter PIM- und DAM-Lösungen gelöst werden oder durch die Bereitstellung sämtlicher Verwaltungs- und Pflegefunktionen in ein und demselben Product Content Management-System.

Eine solche Grundlage schafft beste Voraussetzungen für eine effektive Kundenansprache in jedem Absatzkanal. Die Zahlen belegen, dass die Nutzung von Enhanced Content die Verkäufe im Onlinehandel signifikant steigern – so spricht man von einer Absatzsteigerung von 12 bis 36 Prozent, wenn die Produktdetailseiten auf den Plattformen der Handelspartner entsprechend durch visuelle Elemente und umfassende Produktinformationen optimiert werden. Markenhersteller können sich also durch Inhalte wie Videos, Bilder, Produkthandbücher, Vergleichstabellen und vielen weiteren Elementen von ihren Wettbewerbern abheben und die Attraktivität ihrer Produkte erhöhen.

BYRD_visual_Blog_DAM

Retail Media bietet großes Potenzial für Brands

Enhanced Content ist ein Bestandteil von Retail Media – der Kommuni-kationsmöglichkeiten für Marken über den Handel. Neben der Gestaltung der eigenen Produktdetailseite gibt es aber noch viele weitere Optionen, um die eigenen Produkte im Einzelhandel optimal zu präsentieren. Dazu gehören insbesondere bezahlte Werbeflächen, etwa in der Produktsuche. Mehr und mehr Handelsunternehmen bauen sich mit Advertising neue Geschäftsmodelle auf – und der Plan geht auf: Im Jahr 2023 soll alleine Amazon insgesamt 3,6 Milliarden US-Dollar nur mit Retail Media umgesetzt haben, was einer Steigerung von rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

So lukrativ Retail Media für den Handel ist, so groß ist auch das Potenzial für die Hersteller. Während Handelsplattformen seit jeher wichtige Multiplikatoren für die eigenen Vertriebsaktivitäten sind, ist auch der Wettbewerb auf diesen Plattformen enorm hoch. Das eigene Produkt findet sich wie im physischen Handel in unmittelbarer Nähe zu einer Vielzahl von Konkurrenzartikeln wieder. Entsprechend herausfordernd ist die Aufgabe, in diesem Direktvergleich hervorzustechen, sich vom Wettbewerb abzuheben und wichtige Marktanteile abzugreifen. Retail Media setzt genau hier an und bietet damit effektive Wettbewerbsvorteile – wenn sie mit perfektem Product Content entsprechend genutzt werden. Damit hat die Qualität der Produktinhalte einen direkten Einfluss auf die Wirksamkeit der Maßnahmen und damit auch auf den ROA (Return on Ad Spend).

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Retail Media bietet großes Potenzial für Brands

Enhanced Content ist ein Bestandteil von Retail Media – der Kommuni-kationsmöglichkeiten für Marken über den Handel. Neben der Gestaltung der eigenen Produktdetailseite gibt es aber noch viele weitere Optionen, um die eigenen Produkte im Einzelhandel optimal zu präsentieren. Dazu gehören insbesondere bezahlte Werbeflächen, etwa in der Produktsuche. Mehr und mehr Handelsunternehmen bauen sich mit Advertising neue Geschäftsmodelle auf – und der Plan geht auf: Im Jahr 2023 soll alleine Amazon insgesamt 3,6 Milliarden US-Dollar nur mit Retail Media umgesetzt haben, was einer Steigerung von rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

So lukrativ Retail Media für den Handel ist, so groß ist auch das Potenzial für die Hersteller. Während Handelsplattformen seit jeher wichtige Multiplikatoren für die eigenen Vertriebsaktivitäten sind, ist auch der Wettbewerb auf diesen Plattformen enorm hoch. Das eigene Produkt findet sich wie im physischen Handel in unmittelbarer Nähe zu einer Vielzahl von Konkurrenzartikeln wieder. Entsprechend herausfordernd ist die Aufgabe, in diesem Direktvergleich hervorzustechen, sich vom Wettbewerb abzuheben und wichtige Marktanteile abzugreifen. Retail Media setzt genau hier an und bietet damit effektive Wettbewerbsvorteile – wenn sie mit perfektem Product Content entsprechend genutzt werden. Damit hat die Qualität der Produktinhalte einen direkten Einfluss auf die Wirksamkeit der Maßnahmen und damit auch auf den ROA (Return on Ad Spend).

Wichtige Eigenschaften von Product Content Management-Lösungen für Industrie und Handel

Die Bedeutung von Enhanced Content in der Markenkommunikation im Handel kann gar nicht genug betont werden. Entsprechend bieten moderne Product Content Management-Lösungen zum einen Anbindungen an die relevanten Handelsplattformen und zum anderen benutzerfreundliche Oberflächen zur Gestaltung und Verwaltung von Enhanced Content. Mithilfe von Templates lassen sich so ganze Produktdetailseiten im zentralen Product Content Management-System aufsetzen und final gestalten.

Damit haben Hersteller die völlige Kontrolle über ihre Markenkommunikation im Handel und können etwa bei Anpassungen, Änderungen oder Problemen besonders schnell reagieren.

 

Um dieses Potenzial bestmöglich auszuschöpfen, verfügen umfassende Lösungen darüber hinaus über Analysefunktionen, die beispielsweise die Konversionsraten und damit den Erfolg der Produktkommunikation auf den Detailseiten im Handel laufend überprüfen. Mithilfe von A/B-Testings können Marketingverantwortliche unterschiedliche Ansätze verfolgen und kontinuierlich ihren Product Content optimieren.

Darüber hinaus sind integrierte Validierungsprozesse und Prüfmechanis- men, die den Product Content auf festgelegte Kriterien überprüft, essenziell für die Produktkommunikation zwischen Industrie und Handel. Jedes Qualitätsproblem wie Fehler, Ungenauigkeiten oder Inkonsistenzen führt unweigerlich zu Ineffizienzen im Datenaustausch. Hersteller müssen Produktinformationen oder Inhalte nachbessern und erneut zur Freigabe bereitstellen.

Wichtige Eigenschaften von Product Content Management-Lösungen für Industrie und Handel

Die Bedeutung von Enhanced Content in der Markenkommunikation im Handel kann gar nicht genug betont werden. Entsprechend bieten moderne Product Content Management-Lösungen zum einen Anbindungen an die relevanten Handelsplattformen und zum anderen benutzerfreundliche Oberflächen zur Gestaltung und Verwaltung von Enhanced Content. Mithilfe von Templates lassen sich so ganze Produktdetailseiten im zentralen Product Content Management-System aufsetzen und final gestalten.

Damit haben Hersteller die völlige Kontrolle über ihre Markenkommunikation im Handel und können etwa bei Anpassungen, Änderungen oder Problemen besonders schnell reagieren.

Um dieses Potenzial bestmöglich auszuschöpfen, verfügen umfassende Lösungen darüber hinaus über Analysefunktionen, die beispielsweise die Konversionsraten und damit den Erfolg der Produktkommunikation auf den Detailseiten im Handel laufend überprüfen. Mithilfe von A/B-Testings können Marketingverantwortliche unterschiedliche Ansätze verfolgen und kontinuierlich ihren Product Content optimieren.

Darüber hinaus sind integrierte Validierungsprozesse und Prüfmechanis- men, die den Product Content auf festgelegte Kriterien überprüft, essenziell für die Produktkommunikation zwischen Industrie und Handel. Jedes Qualitätsproblem wie Fehler, Ungenauigkeiten oder Inkonsistenzen führt unweigerlich zu Ineffizienzen im Datenaustausch. Hersteller müssen Produktinformationen oder Inhalte nachbessern und erneut zur Freigabe bereitstellen.

Moderne Product Content Management-Lösungen automatisieren diese
Kontrollinstanz und sorgen damit dafür, dass ausschließlich perfekte Produktinhalte an den Handel kommuniziert werden.

Das steigert nicht nur die Effizienz der Kommunikationsprozesse, sondern auch die Zufriedenheit der Handelspartner.

Möchten Sie mehr über Digital Asset Management erfahren?

Herzliche Grüße – Ihr Björn Bayard

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